Null-Zins

Was tun bei Null-Zinsen?

Das Nullzins-Niveau macht allen das eben schwer. Trotz der Herausforderung der Null-Zinsen: Drei Beispiele zeigen, was möglich ist zum Vermögensaufbau, zur Altersvorsorge und schnelleren Entschuldung bei der Immobilienfinanzierung.

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt…

Wohin mit meinem Geld? Diese Frage lässt viele Menschen in Zeiten von 0 Prozent Zinsen ratlos zurück. Mehrere Tausend Euro – sei es aus einer Bonuszahlung, Erbschaft oder einfach angespart – zins- bzw. nutzlos herumliegen lassen, ist sicherlich keine Lösung. Stattdessen: Höchste Zeit, aktiv zu werden – und das Beste daraus zu machen. Je nach persönlicher Situation und Lebensentwurf ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten.

Drei Beispiele mit Empfehlungen zu langfristigem Vermögensaufbau, flexibler Altersvorsorge sowie zur schnelleren Tilgung des Immobilienkredits:

Sondertilgung für Immobilienkredit

45-jähriger Ingenieur hat dank einer größeren Abfindung und einer Erbschaft aktuell 40.000 Euro auf seinem Girokonot liegen. Er ist mit seiner Familie vor neun Jahren in ein Einfamilienhaus gezogen, das er noch abbezahlt. Als Angestellter zahlt er neben der gesetzlichen Rentenversicherung seit Jahren in eine Riester-Rentenversicherung ein – und nimmt hier die steuerliche Förderung und Zulagen mit. Zudem hat er eine Basis-Rente mt gekoppelter Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Risiko-Lebensversicherung.

Empfehlung

Der Familienvater ist hinsichtlich der Alters- und Risikovorsorge gut aufgestellt, deshalb sollte das Ziel sein, möglichst schnell schuldenfrei zu werden. Das Extra-Geld könnte er daher für eine Sondertilgung seiner Immobilienfinanzierung nutzen. In vielen Kreditverträgen besteht ein Recht auf Sonderzahlungen, üblicherweise zwischen fünf und zehn Prozent der Darlehenssumme. Bei variablen Darlehen und Bauspardarlehen gibt es sogar jederzeit die Möglichkeit, Sondertilgungen in unbegrenzter Höhe zu leisten. Vorteil: Extra-Zahlungen reduzieren die Kreditschuld. Dadurch sinkt der Zinsanteil der monatlichen Raten – und der Tilgungsanteil steigt, womit eine schneller Entschuldung erreicht wird.

Alternative

Der Ingenieur kann sein Geld aber auch in den Kapitalmarkt investieren. Bringt das angelegte Kapital eine höhere Nettorendite als er an Darlehenszinsen bezahlen muss, kann ein solches Vorgehen wirtschaftlich sehr lohnenswert für ihn sein. Aufgrund des im historischen Vergleich sehr niedrigen Darlehenszinsniveaus ist mittel- bis langfristig eine höhere Kapitalmarktrendite seines Investments sehr wahrscheinlich. Nichtsdestotrotz muss insbesondere hier ein hohes Augenmerk auf das eingegangene Risiko sowie die Zinsbindungszeiten der Darlehen gerichtet werden.

Langfristig Investieren

30-jährige angestellte Medizinerin, überzeugter Single, keine Kinder. Konkrete Pläne, etwa Immobilienkauf oder Praxisgründung hat sie für die nächsten zehn Jahre nicht, auch sind keine größeren Investitionen geplant. Auf ihrem Tagesgeld schlummern kaum verzinst 20.000 Euro aus einer Erbschaft. Als angestellte Ärztin im Krankenhaus zahlt sie ins Versorgungswerk ein – und seit Jahren zusätzlich in eine private Rentenversicherung sowie eine Basis-Rente mit Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

Empfehlung

Bei Alters- und Risikovorsorge ist die Medizinerin bereits gut aufgestellt. Da sie in ihrem Alter einen längeren Anlagehorizont hat, sollte sie die Chancen am Kapitalmarkt nutzen. Dazu kann sie, neben einem täglich verfügbaren Anlageanteil (z. B. in den Geldmarktfonds ZINSPLUS), in professionell gemanagte Investmentfonds investieren, die Marktschwankungen aktiv begegnen. Weil sie sich als viel beschäftigte Ärztin im Detail nicht mit den Kapitalmärkten beschäftigen möchte, ist das “MLP Vermögensdepot” gut geeignet. Gemeinsam mit ihrem Berater wählt sie – entsprechend ihrer Risikoneigung – professionell gemanagte Fonds aus, die in unterschiedliche Anlageklassen, darunter Aktien, Anleihen oder Rohstoffe, investieren. Sie bevorzugt dabei eine dynamische Depotausrichtung mit Schwerpunkt auf Aktien global agierender Unternehmen.

Vorteil für MLP Kunden: Bereits ab einem Einmalbeitrag von 2.500 Euro profitieren sie dauerhaft von der Erfahrung namhafter Vermögensverwalter wie Flossbach von Storch oder Edouard Carmignac.

Flexibel vorsorgen

55-jähriger IT-Berater, seit vielen Jahren selbstständig, erhält 120.000 € aus einer Lebensversicherung. Er ist gesund und wohnt mit seiner Frau in einer bezahlten Eigentumswohnung, hat aber kaum Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung – und neben einer Berufsunfähigkeitsversicherung bisher nur eine Basis-Rente als ergänzende Altersvorsorge. Zudem will er sich mittelfristig vielleicht auch noch einen langen Traum erfüllen und ein Wohnmobil kaufen.

Empfehlung

Die bisherigen Maßnahmen zur Altersvorsorge reichen nicht aus, um seine Vorsorgelücke im Ruhestand zu schließen, den gewohnten Lebensstandard bestmöglich zu wahren – und sich persönliche Wünsche zu erfüllen.

Mit einer privaten Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag, die aber je nach Lebenssituation auch Entnahmen ermöglicht, erhält er eine flexible und leistungsstarke Lösung.

Kernvorteil: eine Rentenversicherung bietet für die Jahre der Ruhestandsphase – immerhin werden die Deutschen aktuell im Schnitt älter als 80 Jahre – verlässliche monatliche Rentenzahlung. Je nach persönlichem Renteneintritt kann bei vielen Versicherungen der Auszahlungsbeginn variiert werden.

Weiterer Vorteil: nur der Ertragsanteil der Rente muss dann versteuert werden.

 

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